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Häufige Fragen
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Darf ich Heizkörper demontieren um Heizkosten zu sparen?

Der Eigentümer darf keinen Heizkörper abmontieren, um so Heizkosten zu sparen. (Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 20.03.1985, Az. BReg. 2 Z 141/84)

Kann man über die Ablesewerte auf die Höhe der Heizkosten schließen?

Die Ablesewerte geben dem Mieter keinen Aufschluss über die Höhe der Heizkosten. Heizkostenverteiler zeigen die Werte nicht in physikalischen Einheiten wie KWh oder MWh an sondern in dimensionslosen Verbrauchseinheiten. Der Preis je Verbrauchseinheit errechnet sich erst aus den nach dem Verteilerschlüssel festgelegten gesamten Verbrauchskosten des Gebäudes, geteilt durch die insgesamt abgelesenen Einheiten.

Sind die Verbrauchswerte von Jahr zu Jahr vergleichbar?

Verbrauchswerte der Heizkostenverteiler können mit Werten aus Vorjahren nicht gleichwertig verglichen werden. Ein kurzer Winter mit tiefen Temperaturen kann z.B zu einer höheren Anzeige führen, als ein langer Winter mit weniger tiefen Temperaturen trotz gleichem Energieverbrauch.

Warum ist es manchmal nötig Heizkörper mit zwei Heizkostenverteilern auszustatten?

Nach der Europanorm (EN 835 Punkt 6.3) müssen als Befestigungsort am Heizkörper für HKV solche Stellen auf der Heizfläche gewählt werden, an denen sich für einen möglichst großen Betriebsbereich ein hinreichender Zusammenhang zwischen Anzeigewert und Wärmeabgabe des Heizkörpers ergibt. Größere Heizkörper weisen nach physikalischen technischen Untersuchungen mehrere solcher Temperaturmittelpunkte auf, so dass nach der EN 835 bei großen Heizkörpern die Montage mehrerer HKV zulässig ist.

Warum stimmt der Hauptwasserzähler nicht mit der Summe der Werte der Nebenzähler überein?

Je nach Typ und Einbaulage beginnt ein Wohnungswasserzähler erst ab einem Durchfluss von 12 l/h zu zählen. Der Hauptzähler dagegen läuft schon bei einem Durchfluss von 7 l/h. Auch tropfende Wasserhähne und kleine Rinnsale bei defekten WC-Spülungen werden durch die Wohnungswasserzähler nicht vollständig erfasst. Das ist in den einzelnen Wohnungen zwar nicht allzu viel, aber die vielen kleinen Durchflüsse in allen Wohnungen summieren sich so zu einer Durchflussmenge, die vom großen Hauptzähler einwandfrei erfasst wird. Neben den technischen Gründen gibt es aber auch noch weitere Ursachen für Messdifferenzen. Dies kann z.B die Ablesung sein. Das Wasserwerk liest den Hauptzähler zu einem anderen Zeitpunkt ab, als die Messfirma die Nebenzähler.

Was muss ich tun, wenn ich während einer Abrechnungsperiode ein- oder ausziehe?

Bei einem Nutzerwechsel werden wir von der Hausverwaltung bzw. dem Vermieter oder dem Eigentümer beauftragt, eine Zwischenablesung zum Auszugsdatum durchzuführen. Diese Werte werden am Ende der Abrechnungsperiode bei der Erstellung der Heizkostenabrechnung berücksichtigt. Somit erhalten der ausziehende und der einziehende Nutzer eine separate Abrechnung entsprechend seines Verbrauchs.

Werden Energiemessgeräte geeicht?

Heizkostenverteiler unterliegen nicht der Eichpflicht. Wärme- und Wasserzähler dagegen müssen geeicht werden

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Ist die Erstellung einer Abrechnung unter dem Jahr möglich?

Nein! Der Mieter hat aufgrund einer Zwischenablesung und seines Auszugs keinen Anspruch auf Abrechnung der Nebenkosten vor Ablauf eines Jahres. Es gilt der für Gebäude übliche Abrechnungszeitraum

Kann ich als Hausverwalter die Bedienungskosten der Heizungsanlage auf die Mieter/Eigentümer umlegen?

Eine vollautomatisch gesteuerte Zentralheizungsanlage erfordert in aller Regel keinen in Geld messbaren Bedienungsaufwand. Der Vermieter kann hierfür weder Kosten eines beauftragten Dritten noch Eigenkosten geltend machen.

Trotz sparsamen Verbrauchsverhalten im Umgang mit Heizenergie, musste ich trotzdem das Gleiche/mehr für eine Heizkostenverteilereinheit zahlen als im Vorjahr. Wie kann das sein?

Grundsätzlich sagt eine Heizkostenverteilereinheit nichts über die Höhe der Kosten aus. Aufgrund der gestiegenen Öl- und Gaspreise der letzten Jahre kann es sein, dass die Heizkosten trotz sparsamen Verbrauchsverhalten gestiegen sind.

Wie berechne ich den Verbrauchswert der Meßgeräte?

Volumenzähler Bei Volumenzählern wie z.Bsp. Wasserzähler ergibt sich der Verbrauch aus der Differenz zwischen dem aktuellen Ablesewert und dem des Vorjahrs. z.Bsp.: Kaltwasserzähler aktuell (Ablesung am 25.05.2009): 55,22 m³ - Kaltwasserzähler vorj. (Ablesung am 12.05.2008): 23,66 m³ = Verbrauch (für den Zeitraum 12.05.2008 - 25.05.2009): 31,56 m³ Evtl. muß auch ein Gerätetausch berücksichtigt werden, so z.Bsp.: Kaltwasserzähler 'alt' (Ablesung am 12.09.2008): 45,65 m³ - Kaltwasserzähler 'alt' vorj. (Ablesung am 12.05.2008): 23,66 m³ = Verbrauch 'alt' (für den Zeitraum 12.05.2008 - 12.09.2008): 21,99 m³ Kaltwasserzähler 'neu' aktuell (Ablesung am 25.05.2009): 10,23 m³ - Kaltwasserzähler 'neu' (Einbau am 12.09.2008): 0,13 m³ = Verbrauch 'neu' (für den Zeitraum 12.09.2008 - 25.05.2009): 10,10 m³ = Verbrauch (Verbrauch 'alt' + Verbrauch 'neu') (für den Zeitraum 12.05.2008 - 25.05.2009): 32,09 m³ Erfassungsgerät für Heizkosten Ein Heizkostenverteiler (HKV) ist ein Gerät zur verbrauchsabhängigen Berechnung von Heizkosten. Er ist kein Messgerät, sondern ein Erfassungsgerät, weil er – anders als z. B. ein Wärmezähler – keine physikalische Größe misst, sondern lediglich dimensionslose Einheiten. Erst durch Verhältnisrechnung der Erfassungsergebnisse mehrerer gleichartiger Heizkostenverteiler lassen sich in der Heizkostenabrechnung die individuellen Heizkosten der einzelnen Nutzer ermitteln. Da die abgegebene Wärmemenge auch von der Größe und Bauart des Heizkörpers und vom Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler abhängt, wird der Ablesewert jedes Heizkörpers mit einem individuellen Faktor (Bewertungsfaktor) multipliziert. Bei einer Einheitsskala, ist jeder Heizkostenverteiler mit der gleichen Skala ausgestattet. Die Bestimmung des Bewertungsfaktors findet im Rahmen der Montage des Heizkostenverteilers statt. Dazu wird der Hersteller und Typ des Heizkörpers - soweit möglich - bestimmt und ein Aufmaß genommen. Das führt zur Heizkörperleistung als erstem Teil des Bewertungsfaktors. Anschließend wird der Faktor noch durch den sogenannten Kc-Wert korrigiert, welcher den Wärmeübergang zwischen Heizmedium, letztlich dem Heizkörper, und Heizkostenverteiler beschreibt. Die Heizkörperbewertung setzt die Kenntnis genauer Daten über den eingesetzten Heizkostenverteiler und den Heizkörper voraus, die in umfangreichen Mess- und Versuchsreihen gewonnen werden. Mit unserem Ablesebeleg können Sie die Verbrauchseinheit einfach selbst berechnen. Hierfür müssen Sie den Ablesewert mit dem Bewertungsfaktor muliplizieren. z.Bsp.: Ablesewert: 5,6 Einheiten * Bewertungsfaktor: 2,4 = Verbrauchseinheit: 13,44 Einheiten Falls Sie es wünschen, können Sie ihr Anteilsberechnungformular gerne extra anfordern.

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Kann ich vor dem Besuch des Ablesers eine Kontrollablesung vornehmen?

Kontrollablesungen durch den Mieter vor dem Besuch des Ablesers werden von der Stiftung Warentest empfohlen. Die Beweislast für eine falsche Ablesung liegt nicht bei der Messfirma sondern beim Nutzer der Wohnung.

Was geschieht, wenn in meiner Wohnung nicht abgelesen wurde oder nicht abgelesen werden konnte?

Konnten bzw. wurden in einer Wohnung die Messgeräte nicht abgelesen, so kann der Verbrauch laut den anerkannten Regeln der Technik geschätzt werden.

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich zum angekündigten Ablesetermin aus wichtigen Gründen nicht anwesend sein kann?

Kann der Mieter den vorgegebenen Ablesetermin aus wichtigen Gründen nicht einhalten, so besteht für Ihn die Möglichkeit den Termin bei der Firma ABM-Mess Service GmbH rechtzeitig abzusagen. Es wird dem Mieter ein neuer Termin von uns mitgeteilt. Alternativ kann er ein Protokoll anfordern und die Messgeräte einmalig selbst ablesen. Eine weitere Möglichkeit für den Mieter ist eine Person seines Vertrauens mit der Wahrnehmung des Termins zu beauftragen. Die Verbrauchswerte werden gemäß Rechtssprechung nach 2 vergeblichen Versuchen des Ablesedienstes geschätzt.

Wie berechne ich den Verbrauchswert der Meßgeräte?

Bei Volumenzählern wie z.Bsp. Wasserzähler ergibt sich der Verbrauch aus der Differenz zwischen dem aktuellen Ablesewert und dem des Vorjahrs. z.Bsp.:

Kaltwasserzähler aktuell (Ablesung am 25.05.2009): 55,22
-  Kaltwasserzähler vorj. (Ablesung am 12.05.2008): 23,66 m³
= Verbrauch (für den Zeitraum 12.05.2008 - 25.05.2009): 31,56 m³

Evtl. muß auch ein Gerätetausch berücksichtigt werden, so z.Bsp.:

Kaltwasserzähler 'alt' (Ablesung am 12.09.2008): 45,65 m³
-  Kaltwasserzähler 'alt' vorj. (Ablesung am 12.05.2008): 23,66 m³
= Verbrauch 'alt' (für den Zeitraum 12.05.2008 - 12.09.2008): 21,99 m³

Kaltwasserzähler 'neu' aktuell (Ablesung am 25.05.2009): 10,23 m³
-  Kaltwasserzähler 'neu' (Einbau am 12.09.2008): 0,13
= Verbrauch 'neu' (für den Zeitraum 12.09.2008 - 25.05.2009): 10,10

= Verbrauch (Verbrauch 'alt' + Verbrauch 'neu') (für den Zeitraum 12.05.2008 - 25.05.2009): 32,09
Erfassungsgerät für HeizkostenEin Heizkostenverteiler (HKV) ist ein Gerät zur verbrauchsabhängigen Berechnung von Heizkosten.
Er ist kein Messgerät, sondern ein Erfassungsgerät, weil er – anders als z. B. ein Wärmezähler – keine physikalische Größe misst, sondern lediglich dimensionslose Einheiten.
Erst durch Verhältnisrechnung der Erfassungsergebnisse mehrerer gleichartiger Heizkostenverteiler lassen sich in der Heizkostenabrechnung die individuellen Heizkosten der einzelnen Nutzer ermitteln.Da die abgegebene Wärmemenge auch von der Größe und Bauart des Heizkörpers und vom Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler abhängt, wird der Ablesewert jedes Heizkörpers mit einem individuellen Faktor (Bewertungsfaktor) multipliziert.Bei einer Einheitsskala, ist jeder Heizkostenverteiler mit der gleichen Skala ausgestattet.
Die Bestimmung des Bewertungsfaktors findet im Rahmen der Montage des Heizkostenverteilers statt.
Dazu wird der Hersteller und Typ des Heizkörpers - soweit möglich - bestimmt und ein Aufmaß genommen.
Das führt zur Heizkörperleistung als erstem Teil des Bewertungsfaktors.
Anschließend wird der Faktor noch durch den sogenannten Kc-Wert korrigiert, welcher den Wärmeübergang zwischen Heizmedium, letztlich dem Heizkörper, und Heizkostenverteiler beschreibt.
Die Heizkörperbewertung setzt die Kenntnis genauer Daten über den eingesetzten Heizkostenverteiler und den Heizkörper voraus, die in umfangreichen Mess- und Versuchsreihen gewonnen werden.

Mit unserem Ablesebeleg können Sie die Verbrauchseinheit einfach selbst berechnen.
Hierfür müssen Sie den Ablesewert mit dem Bewertungsfaktor muliplizieren.z.Bsp.:
Ablesewert: 5,6 Einheiten
* Bewertungsfaktor: 2,4
= Verbrauchseinheit: 13,44 Einheiten

Falls Sie es wünschen, können Sie ihr Anteilsberechnungformular gerne extra anfordern.

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Ist die Flüssigkeit in den Heizkostenverteilern gesundheitsschädigend?

Bei der Messflüssigkeit in den Glasröhrchen der Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip handelt es sich um Methylbenzoat, das auch bei der Herstellung von Parfum verwendet wird. Der Inhalt eines solchen Röhrchens beträgt ca. 2 cm³. Bei dieser Menge können keine Gesundheitsschäden durch die bei der Verdunstung entstehenden Dämpfe auftreten.

Obwohl ich meinen Heizkörper nie verwende, zeigt das Verdunstungsgerät einen Verbrauch an, wie kann das sein?

In Räumen, wo am Messgerät trotz ausgeschalteten Heizkörpers eine Verbrauchsanzeige vorhanden ist, resultiert diese entweder von einer Wärmezufuhr über den Heizkörper zum Messgerät oder durch Fremdwärmeübertragung. Thermostatventile öffnen auch selbständig, ohne dass diese mechanisch bewegt bzw. auf eine bestimmte Position eingestellt werden. Vor allem bei niedrigen Außentemperaturen ist dies je nach Fabrikat bei bestimmten Temperatur am Thermostatventil der Fall.

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